Sava TIES - Awareness Raising Events

Im Rahmen des Projekts Sava TIES wurden im September, Oktober und Dezember mehrere Veranstaltungen zur verbesserten Kenntnis über invasive gebietsfremde Arten in Kroatien und Serbien durchgeführt.

Schulklasse lernt etwas über invasive Arten

<p>Was ist ein Neophyt? Die Schülerinnen und Schüler einer vierten Klasse in Kroatien lernten, was es mit invasiven Arten auf sich hat...</p>

© Zeleni prsten Public Institution of Zagreb County
Zeichnung einer fiktiven Pflanze

<p>...ehe sie sich eine eigene invasive Pflanzenart vorstellen und diese zeichnen sollten. Das Ergebnis: viele kreative Neophyten</p>

© Zeleni prsten Public Institution of Zagreb County
  • Vom 8. bis 30. September 2020 wurde im Repušnica Visitor Center im Naturpark Lonjsko Polje die multimediale Bildausstellung Diverterra gezeigt. Diese interessante mobile Ausstellung enthält multimediale Inhalte und didaktische Hilfsmittel, die für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter bestimmt sind. Anhand von sieben Themen klärt die Ausstellung die Kinder über Umweltschutz, Klimawandel und Artenvielfalt auf. Die Diverterra-Ausstellung ist ein mobiler Bestandteil des zukünftigen Informations- und Bildungszentrums Diverterra, einem Projekt des Instituts für Umweltschutz und Natur des Ministeriums für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung. Mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für das Sava TIES-Projekt und die Bedeutung des grenzüberschreitenden Managements invasiver Arten zu sensibilisieren, hat der Naturpark Lonjsko Polje im Besucherzentrum Repušnica auch eine Ausstellung über invasive Arten eingerichtet.
     
  • Eine weitere Veranstaltung, das "Pilzwochenende", wurde am 26. und 27. September im Besucherzentrum Repušnica organisiert. Das Pilzfest wurde vom Tourismusverband der Stadt Kutina, der öffentlichen Einrichtung des Naturparks Lonjsko Polje und dem Zentrum für Pilzforschung "Russula Novska" vorbereitet. Die Besucher hatten die Möglichkeit, eine große Ausstellung von Pilzen zu erkunden. Die Besucher des Pilzwochenendes wurden darüber informiert, wie das Projekt Sava TIES mit dem Management von invasiven Arten in Schutzgebieten in der Save-Region zusammenhängt. Das Vorhandensein invasiver Arten wirkt sich erheblich auf die Veränderungen der Lebensräume und damit auch auf die Artenvielfalt von Pilzen aus.
     
  • An einer Veranstaltung im Naturschutzgebiet Zasavica nahmen zahlreiche Studierende der Fakultät für angewandte Ökologie teil. Der Fokus dieser Veranstaltung lag auf dem Kennenlernen invasiver Arten in Zasavica und von aktiven Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität. Die Veranstaltung fand am 11. Oktober statt; bei dieser Gelegenheit wurden mehrere Referate zum Thema invasive Arten und deren Bedeutung für das Ökosystem gehalten. Die Veranstaltung endete mit einem Feldbesuch in Zasavica, wo die Teilnehmenden die invasiven Arten des Reservats und die Versuchsflächen kennenlernten, in denen die Neophyten mit mechanischen und chemischen Methoden entfernt werden.
     
  • Auch die Jüngsten sollen bereits für das Thema sensibilisiert werden. Durch Spiele und die Teilnahme an einem interaktiven Workshop im Dezember 2020 lernten die Viertklässler einer Grundschule in Zagreb, welche invasiven gebietsfremden Pflanzen in ihrer Umgebung wachsen und was sie tun können, wenn sie ihnen begegnen. Die Schüler lernten auf spielerische Weise u.a. etwas über den Bastard-Indigo, die Kanadische Goldrute oder das Gemeine Labkraut. Sie erfuhren, warum diese Pflanzen heimischen Arten gefährden und einen negativen Einfluss auf Menschen haben können. Die jungen Workshop-Teilnehmer bekamen die Aufgabe, sich eine fiktive invasive gebietsfremde Pflanze vorzustellen, sie zu zeichnen und zu benennen. Dabei zeigten sich die Schüler äußerst kreativ.
    Invasive gebietsfremde Arten sind ein komplexes Thema und die Herausforderung bestand darin, wie man es den jungen Generationen näherbringen kann. Das Sava TIES Projekt beinhaltet mehrere interaktive Workshops, die den jüngeren Generationen, Schülern und der allgemeinen Öffentlichkeit auf interessante Weise nützliche Informationen vermitteln. Die Workshop-Teilnehmer haben die Möglichkeit, die in ihrer Umgebung vorkommenden invasiven gebietsfremden Arten kennen zu lernen und zu erfahren, wie sie deren Ausbreitung verhindern können.

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