Starkes Signal für Agrarwende

Rund 23.000 Menschen haben am Samstag für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft demonstriert. Unter dem Motto „Wir haben es satt – Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ zogen die Demonstranten zum Kanzleramt und forderten von der Regierung eine grundlegende Wende der Agrarpolitik.

Demonstration mit Bannern von BUND und EuroNatur

Vertreter von EuroNatur und dem BUND demonstrierten in Berlin für eine naturverträgliche Landwirtschaft.

© Fotos for social change

Mehr als 90 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Natur-, Tier- und Verbraucherschutz sowie Entwicklungszusammenarbeit hatten zu der Kundgebung aufgerufen. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin wiesen sie auf die schwerwiegenden Folgen der derzeitigen industrialisierten Landwirtschaft hin. So betonte Moritz Schäfer, Mitglied der EuroNatur-Partnerorganisation Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), dass „die agrarindustriellen Strukturen Klimawandel, Hungerkrisen und das Höfesterben verschärfen.“

Die Verbände riefen die Bundesregierung auf, ihre Blockadepolitik gegen eine nachhaltige und gerechte Agrarreform aufzugeben und die Agrarsubventionen künftig an ökologischen, sozialen und Tierschutzkriterien auszurichten.

 

Link zur Initiative „Wir haben es satt“

 


 

Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen, zu denen auch EuroNatur gehört, verstärkt seit Anfang des Jahres 2010 den politischen Druck auf die Entscheidungsträger, um seinen Forderungen nach einer ökologisch und sozial sinnvollen Agrarreform Nachdruck zu verleihen. In ihrem Projekt „Die bessere Agrarpolitik – für eine nachhaltige ländliche Entwicklung“ zeigen die Verbände auf, wie eine zukunftsfähige nachhaltige Landwirtschaft aussehen sollte.

Link zur Webseite „Die bessere Agrarpolitik“

 

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