Balkanluchs in weiterem Gebiet in Mazedonien nachgewiesen

Über ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art konnten sich die Mitarbeiter der EuroNatur-Partnerorganisation MES (Macedonian Ecological Society) freuen: Mithilfe einer Kamerafalle gelang es den Naturschützern am 20. Dezember 2010, den Balkanluchs in einem weiteren Gebiet in Mazedonien nachzuweisen.

In den Wäldern des Jasen-Schutzgebiets in Mazedonien findet der Luchs noch einen intakten Lebensraum vor.

© Djuro Huber

In intensiven Feldstudien konnten MES und EuroNatur-Partner KORA (Koordinierte Forschungsstelle für Großraubtiere in der Schweiz) bereits Luchsvorkommen im Mavrovo-Nationalpark und Jablanica-Shebenik-Gebirge (beides in Mazedonien) bestätigen. Dass der elegante Jäger auch durch die Berge südlich von Skopje streift, konnten die Naturschützer aufgrund einiger Hinweise bisher nur vermuten.

Wahrscheinlich gibt es vom Balkan-Luchs - einer Unterart des Eurasischen Luchses – nur noch weniger als 100 Tiere. Das Foto ist daher eine wichtige Argumentationsgrundlage für EuroNatur und seine Partner, um Entscheidungsträger davon zu überzeugen, den bisher noch intakten Lebensraum für die seltenen Tiere dauerhaft zu schützen.

Lesen Sie mehr über die Aktivitäten von EuroNatur zum Schutz des Balkanluchses im Faltblatt „Grünes Band Balkan – Rückgrat für den Luchs“ (pdf-Datei, 395kB)

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