Deutscher Umweltpreis für Hubert Weiger

Das Grüne Band Europa liegt Prof. Dr. Hubert Weiger besonders am Herzen.

© Kerstin Sauer/ EuroNatur

Er ist ein Akteur der ersten Stunde für das Grüne Band Europa. Gestern erhielt Prof. Dr. Hubert Weiger in Braunschweig den Deutschen Umweltpreis. Der BUND-Vorsitzende, Vorsitzende des Bund Naturschutz in Bayern und Mitstreiter im Präsidium der EuroNatur Stiftung wurde gemeinsam mit Inge Sielmann und Dr. Kai Frobel für seine herausragenden Verdienste um den Erhalt des Grünen Bandes ausgezeichnet.

Das Grüne Band entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze ist das erste und größte gesamtdeutsche Naturschutzprojekt. Ausgehend vom Grünen Band in Deutschland entstand die Vision einer europäischen Initiative für ein Grünes Band Europa als längster Lebensraumverbund des Kontinents. EuroNatur setzt sich gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen, staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren seit Jahren dafür ein, die wertvollen Natur- und Kulturlandschaften entlang des einstigen Eisernen Vorhangs als grüne Lebensader zu bewahren. Erklärtes Ziel ist es, das Grüne Band Europa zu einem europaweiten Lebensraumverbund zu machen, der die wichtigsten Biotope schützt und miteinander verbindet - über Ländergrenzen hinweg. 

„Wir haben die einmalige historische Chance, das schlimme Erbe unserer eigenen Geschichte als lebendiges Denkmal zu erhalten. Wir können nicht nur Grenzen niederreißen, wir können auch Grenzen positiv überwinden, und wir können erkennen, dass die Kraft Europas in der Vielfalt liegt“, sagte Prof. Dr. Hubert Weiger in seiner Dankesrede.  

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt würdigt mit dem Deutschen Umweltpreis Leistungen, die für Schutz und Erhaltung der Umwelt vorbildlich sind oder in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen werden. Der Deutsche Umweltpreis 2017 wurde am 29. Oktober in Braunschweig von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergeben.

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