Einzigartige Flusslandschaft am Südrand Mitteleuropas

Mit dem neuen EuroNatur-WWF-Reiseführer „Mur, Drau und Donau – Leben durch Flussdynamik“ lernen Natururlauber den Südosten Mitteleuropas von seiner schönsten Seite kennen.

naturnahes Mündungsgebiet

Vielerorts prägen noch intakte Auwälder die Ufer, wie hier an der Mündung von Drau und Mur.

© Goran Safarek
EuroNatur-Reiseführer Donau, Drau, Mur

Ab sofort gibt es für Natururlauber ein neues Standardwerk: Der aktuell erschienene EuroNatur-WWF-Reiseführer „Mur, Drau und Donau“ beschreibt die Natur- und Kulturschätze des weitverzweigten Flusssystems zum ersten Mal über Ländergrenzen hinweg kompakt in einem Band. Die Donau-Drau-Mur-Region, auch als Amazonas Europas bezeichnet, erstreckt sich auf einer Länge von 700 Kilometern von Österreich über Slowenien, Kroatien und Ungarn bis nach Serbien.

Wie die natürlichen Flusslandschaften selbst, schlängelt sich der Reiseführer entlang der Flüsse und gibt einen Überblick über den Naturraum, informiert zu Unterkünften und Mobilität, gibt Tipps zur Vogelbeobachtung und erläutert Kultur und Geschichte der Fünf-Länder-Region. Ein besonderes Highlight sind die zahlreichen Farbfotos des Buchs: Sie machen Lust, die erstaunliche Vielfalt und Schönheit der Donau-Drau-Mur-Region zu erkunden.

„Gerade im Frühjahr bietet die Region wunderbare Naturerlebnisse“, betont EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. „Wenn die Flüsse nach der Schneeschmelze besonders viel Wasser führen, bunte Frühlingsblüher die Ufer säumen und zahllose Vogelstimmen aus den Auwäldern ertönen, lohnt sich die Reise besonders“, so Schwaderer. Natürlich hat die Region auch zu den anderen Jahreszeiten ihren Reiz – begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in eine der ursprünglichsten Flusslandschaften Europas.

Der Reiseführer „Mur, Drau und Donau – Leben durch Flussdynamik“ kostet 24,80 Euro und ist ab sofort im Shop der EuroNatur-Service GmbH erhältlich: euronatur-shop.com

 

Mitmachen und dabei sein - werden Sie aktiv

Spende

Zukunft braucht Natur. Wir setzen uns für sie ein. Bitte nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, um zu helfen. Ihre Spende ist ein wirkungsvoller Beitrag für eine lebenswerte Umwelt.

Fördermitgliedschaft

EuroNatur setzt auf langfristig angelegte Naturschutzprojekte statt Schnellschüsse. Mit Ihren regelmäßigen Spendenbeiträgen geben Sie uns die dafür nötige Planungssicherheit.

Aktuelles

Weiterer Widerstand gegen albanischen Flughafenbau

Europäische Regierungen fordern die albanische Regierung auf, den Bau des Flughafens in der Narta-Lagune auszusetzen. Das Hauptargument: die…

Forderung nach Beschleunigung des Solarausbaus

Führende Umwelt-, Klima- und Naturverbände fordern gemeinsam mit der Solarbranche eine nachhaltige Beschleunigung der Solarenergie.

Berner Konvention fordert Bosnien-Herzegowina auf, alle Staudammprojekte am Fluss Neretva zu stoppen

Am 2. Dezember beschloss der Ständige Ausschuss der Berner Konvention (Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und…

Illegaler Flughafenbau: Umweltgruppen verklagen die albanischen Behörden

++ Klage gegen Bau des internationalen Flughafens Vlora wegen Unregelmäßigkeiten und Gesetzesverstößen ++ Flughafen stellt eine massive Bedrohung für…

Polnische Ausbaupläne könnten der Oder den Rest geben

++ Regierung in Warschau plant Ausbau des deutsch-polnischen Grenzflusses ++ Naturschutzorganisationen reichen Beschwerde bei EU ein ++…

Projekt BESTbelt bietet neue Möglichkeiten am Grünen Band Europa

Vor 33 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen und es begann eine neue Zeitrechnung. Nicht nur für die deutsche Wiedervereinigung, sondern auch für die…

"Destruktiv, undemokratisch und wahrscheinlich illegal"

Kritik an durchgesickerten EU-Maßnahmen für erneuerbare Energien: Die EU-Pläne für eine Dringlichkeitsmaßnahme, um die Entwicklung erneuerbarer…

EuroNatur-Preis 2022: Zeichen für den Urwaldschutz und Solidarität mit der Ukraine

++ Waldschützerinnen und Waldschützer haben den EuroNatur-Preis 2022 erhalten ++ Europas letzte Urwälder stehen massiv unter Druck ++ Krieg gegen die…

Absage an Wasserkraftwerke im Nationalpark – Nordmazedonien widerruft Konzessionen

++ Ein Meilenstein, der dem Kampf der NGOs für frei fließende Flüsse Rückenwind verleiht ++ Wichtiger Schritt, um den Schutz der Flüsse in allen…

Enttäuschende Kompromisse nach Abstimmung im EU-Parlament

Nach der Abstimmung in Straßburg über die Erneuerbare-Energie-Richtlinie (RED) überwiegt die Enttäuschung. Die Abgeordneten haben es versäumt,…

Letzte Geier in Bulgarien ausgewildert

++ Zwei weibliche Mönchsgeier im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert ++ Erfolgreiches Projekt ist nach sieben Jahren ausgelaufen ++ Am 3.…

Umweltverbände legen Kernforderungen für ein Aktionsprogramm Oder vor

Oder-Katastrophe als Chance für eine ökologische Revitalisierung nutzen.

Oder-Katastrophe: Ursachen lückenlos aufklären und Sanierung der Oder sicherstellen

Das Fischsterben in der Oder ist menschengemacht, so viel steht fest. Entschiedene Schritte sind jetzt gefragt.

Dürre in der Saline Ulcinj

Trockenheit und unzureichendes Wassermanagement haben die Saline Ulcinj in Montenegro nahezu austrocknen lassen. Dennoch können Naturschützer der…