Schwaderer in Steinmeiers Delegation

Große Ehre für Gabriel Schwaderer: Der EuroNatur-Geschäftsführer war bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeiers Staatsbesuch in Albanien und Nordmazedonien dabei.

Schwaderer und Steinmeier

EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Rahmen der Westbalkanreise.

© Jesco Denzel
Delegation mit Steinmeier

Neben Gabriel Schwaderer begleiteten weitere besondere Gäste aus den Bereichen Gesellschaft und Kultur den Bundespräsidenten.

© Jesco Denzel

Frank-Walter Steinmeier besuchte im Dezember vier Tage lang die Westbalkanländer Albanien und Nordmazedonien. Gabriel Schwaderer begleitete den Bundespräsidenten als Vertreter der Stiftung EuroNatur, die sich über die vergangenen 30 Jahre einen Ruf als Naturschutzorganisation mit Expertise für die Balkanregion erarbeitet hat. „Wir werten diese Einladung als besondere Anerkennung unseres langjährigen Engagements“, sagt Gabriel Schwaderer. „Ich konnte wichtige Themen aus der Arbeit von EuroNatur auf dem Westbalkan mit Mitgliedern der Delegation besprechen. Die Reise im Tross des Bundespräsidenten war wirklich eine einmalige Erfahrung“, so Schwaderer weiter.

Im Rahmen der Reise besuchte die Delegation auch ein ehemaliges Geheimdienstgebäude in Tirana, das ‚Haus der Blätter‘. „Dort konnte ich dem Bundespräsidenten die Bedeutung des Grünen Bandes Europa näherbringen. Es steht dafür, dass wir die Spaltung Europas und einen besonders schmerzhaften Teil der europäischen Geschichte hinter uns lassen konnten. Jetzt geht es darum, diese Erinnerungslandschaft für Natur und Menschen dauerhaft zu erhalten“, erzählt Gabriel Schwaderer. Frank-Walter Steinmeier kennt das Grüne Band Europa bereits, vor allem den deutschen Teil. Die Naturschutzinitiative zieht sich entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs von Nordeuropa bis auf den Balkan.

Zu Beginn des neuen Jahres hat Steinmeier Brasilien besucht und sich thematisch dem Schutz des Regenwaldes zugewandt. „Mit dieser Reise hat der Bundespräsident die Bedeutung des Natur- und Klimaschutzes deutlich aufgewertet – eine notwendige und wichtige Entwicklung“, so Gabriel Schwaderer.

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