Energiepolitik Polen

Der lange Weg zur Energiewende

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In Polen ist die Kohle noch allgegegenwärtig (Bild: Heizkraftwerk in Lapy).

© Lutz Ribbe

Anders als in Deutschland, wo der Ausbau erneuerbarer Energien sich in den letzten Jahren schnell entwickelt und die „Energiewende von unten“ sichtbar an Konturen gewonnen hat, steht in Polen der Aufbau regenerativer, dezentraler Energiestrukturen nicht in diesem Maße im Focus.

Vielmehr setzt die polnische Regierung vorrangig auf die weitere Nutzung der Kohle sowie einen Einstieg in die Nutzung der Atomenergie und des Frackings. Die Rahmenbedingungen für den Ausbau regenerativer Energien sind nach wie vor sehr unterentwickelt. Ein breites Bewusstsein innerhalb der Gesellschaft für die Vorteile einer „Energiepolitik von unten“ fehlt.

Auf Bitten des Marshallamtes von Podlasien und mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt hat EuroNatur im April 2013 das Projekt „Identifizierung von regionalen Potentialen zur Steigerung der Ressourceneffizienz -  Beratung beim Aufbau regionaler und dezentraler Wirtschafts- und Versorgungsstrukturen in Podlassien (vorrangig am Beispiel Erneuerbarer Energien)“ gestartet.



Partner: Marschallamt Bialystok, Politechnika Bialystok, Stadt Lapy, Energievision Frankenwald, Stadt und Stadtwerke Wunsiedel

Förderung: Umweltbundesamt (UBA) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMUB)


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