Was haben wir bislang erreicht?

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Wenn Sonne, Wind und Biomasse auf lokaler und regionaler Ebene genutzt werden, können Energieimporte von außen reduziert werden.

© Jürgen Schneider
  • In der podlasischen Regionalentwicklungsstrategie wird sogar von einer „energetischen Revolution“ gesprochen, „die als Ergebnis nicht nur den Anteil der erneuerbaren Energie am Verbrauch erhöht, sondern auch verursacht, dass Einwohner und Unternehmer von Podlasien zu Besitzern der dezentralen Energiequellen werden.“
  • Auf Basis dieser Regionalentwicklungsstrategie wurde das sog. „Operationale Programm“ erstellt, mit dem die zur Verfügung stehenden EU-Fördermittel verteilt werden. Für Projekte im Bereich „Erneuerbarer Energien“ stehen nun zunächst ausreichend Finanzmittel zur Verfügung, um Modellprojekte umzusetzen.
  • Damit ist die Idee von „Bürgerenergien“ in Podlasien mittlerweile voll im Bewusstsein verankert: Wenn Sonne, Wind und Biomasse als lokal und regional vorhandene Ressourcen von den Menschen vor Ort genutzt werden, können Energieimporte von außen – zumeist in Form von Kohle und Öl – reduziert und lokale Wertschöpfung betrieben werden (Podlasien importiert jährlich für ca. 1,3 Mrd € Energie). Gleichzeitig wird etwas für den globalen Klimaschutz und die Verbesserung der Luftbelastung in den Städten und Dörfern getan.

Im Artikel „Podlasien – Geld verdienen und Wirtschaft stärken mit Erneuerbaren Energien“, den EuroNatur- Projektleiter Lutz Ribbe zusammen mit dem innerhalb der Politechnika Bialystok für Erneuerbare Energien verantwortlichen Prof. Piotr Banaszuk und dem Vizemarshall von Podlasien, Maciej Zywno verfasst hat, wurden die dargestellten regionalwirtschaftlichen Vorteile beschrieben. Dieser Aufsatz ist sowohl in deutscher als auch in polnischer Sprache abrufbar.

Partner: Marschallamt Bialystok, Politechnika Bialystok, Stadt Lapy, Energievision Frankenwald, Stadt und Stadtwerke Wunsiedel

Förderung: Umweltbundesamt (UBA) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMUB)

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