Policy Assistant für Biodiversität
Ihr Studium der Geografie und Politikwissenschaften war für Leah Nyamey in vielerlei Hinsicht wegweisend. Die Studiengänge boten viele Elemente von Geschichte und Philosophie und lehrten Leah eine Menge über die Beziehung des Menschen zur Umwelt. Spätestens da wurde Leah klar, dass sie nach ihrem Studium im Bereich der Umweltpolitik arbeiten wollte. Hinzu kam die prägende Erfahrung ihres Studienorts: In Montreal erlebte die gebürtige Pariserin, wie grün eine Großstadt sein kann – und wie schnell sie in der großartigen Natur Kanadas war. „Hier habe ich das Wandern für mich entdeckt“, sagt Leah.
Nach ihrem Bachelorabschluss zog es Leah Nyamey nach Brüssel, ins Zentrum der europäischen Politik. Dort hat sie sich – nach einer kurzen Tätigkeit in der Privatwirtschaft – bei der Organisation Transport & Environment (T&E) für die Finanzierung nachhaltiger Mobilitätslösungen eingesetzt; anschließend arbeitete Leah beim unabhängigen Think Tank E3G im Bereich der EU-Klimapolitik. Irgendwann wollte Leah jedoch beruflich näher am Thema Biodiversitätsschutz sein und entschied sich 2026 für einen Wechsel zu EuroNatur.
Hier arbeitet Leah Nyamey, nachdem sie parallel noch ihren Master in Politikwissenschaften abgeschlossen hat, eng mit Tess Hartmann-Hergott im Bereich Biodiversitätsfinanzierung der EU zusammen und begleitet kritisch die aktuellen Debatten für den kommenden Haushaltsplan der Europäischen Union. Leah selbst sagt: „Die ‚Politik-Blase‘ in Brüssel ist sehr spannend, kann aber auch ganz schön abstrakt sein. Da ist die Arbeit für EuroNatur ein wohltuender Gegensatz. Ich empfinde meine Tätigkeit als konkreten Beitrag für den europäischen Naturschutz.“