Hoher Besuch im EuroNatur-Projektgebiet Dragoman

Gestern besuchte der deutsche Botschafter in Bulgarien, Matthias Höpfner, das Dragoman-Moor. Höpfner zeigte sich beeindruckt von der großen Vielfalt der Landschaft und den umfassenden Maßnahmen, die EuroNatur und seine lokalen Partner zum Schutz des Niedermoors und der umliegenden Flächen durchführen.

Vor Ort: Botschafter Matthias Höpfner (2.v.r.) informiert sich über das EuroNatur-Projekt in Dragoman.

© Annette Spangenberg

Den Botschafter erwartete ein großes Empfangskomitee: EuroNatur-Projektleiterin Annette Spangenberg, Mitarbeiter der EuroNatur-Partner Balkani Wildlife Society (BWS) und Bulgarian Biodiversity Foundation (BBF) sowie Vertreter der Gemeinde Dragoman, der Region Sofia und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) kamen im Informationszentrum von Dragoman zusammen, um das Projekt vorzustellen und Ideen auszutauschen. Bei einer anschließenden Führung durch das Gelände konnte Höpfner hautnah die zahlreichen Attraktionen der abwechslungsreichen Landschaft erleben.

Das Dragoman-Moor, ein etwa 400 Hektar großes Niedermoor am Grünen Band Balkan, gehört zu den wertvollsten Naturschätzen Bulgariens. Im Rahmen eines von der DBU geförderten Projektes setzt sich EuroNatur seit Oktober 2009 gemeinsam mit der örtlichen Verwaltung und bulgarischen Naturschutzorganisationen dafür ein, das Dragoman-Moor und seine angrenzenden Karstberge und Feuchtwiesen zu schützen und nachhaltig zu entwickeln. 

„Der Besuch von Matthias Höpfner zeigt den Menschen vor Ort, dass es ein großes internationales Interesse an diesem Gebiet gibt“, ist Annette Spangenberg überzeugt. „Das ist natürlich auch ein hervorragender Anreiz für die lokale Verwaltung, unsere Arbeit weiterhin tatkräftig zu unterstützen.“


Mehr über das EuroNatur-Projekt zum Schutz des Dragoman-Moores 



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