EuroNatur-Preis 2026

Auszeichnung für unerschrockenes Engagement

Mitarbeiter vom Komitee gegen den Vogelmord sowie ein Polizist im Hintergrund

Seit über 50 Jahren engagiert sich das Komitee gegen den Vogelmord gegen die illegale Vogeljagd. Besonders in Hotspots der Vogeljagd im Mittelmeerraum, etwa auf Zypern, Malta oder in Italien, engagieren sich die haupt- und ehrenamtlichen Teams seit vielen Jahren erfolgreich gegen verbotene Fangmethoden mit Netzen, Leimruten und Fallen.

© Komitee gegen den Vogelmord

Nach wie vor werden Millionen Zugvögel im Mittelmeerraum illegal getötet. Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit Jahrzehnten gegen dieses Umweltverbrechen. Mit internationalen Vogelschutzcamps, der Dokumentation illegaler Aktivitäten und der engen Zusammenarbeit mit Behörden hat die Organisation in zahlreichen Ländern maßgeblich dazu beigetragen, Wilderei einzudämmen und so Millionen Zugvögeln das Leben gerettet.

In ihrer Laudatio würdigte EuroNatur-Vizepräsidentin Dr. Anna-Katharina Wöbse die Arbeit des Komitees gegen den Vogelmord: „Wir danken Ihnen, dass Sie als Delegation hier sind, während die meisten Ihrer Aktiven draußen in den Camps ganz konkret die Rauchschwalben, Rotkehlchen, Grauschnäpper und alle anderen Zugvögel und mit ihnen einen elementaren Teil des europäischen Naturerbes beschützen. Dabei riskieren sie Haut und Haar: Sie sind mit Beschimpfungen, Drohungen, physischer Gewalt, Schrotschüssen, zerstochenen Reifen, Verfolgungen konfrontiert. Für dieses Engagement und Ihre Unerschrockenheit zeichnen wir das Komitee gegen den Vogelmord heute mit dem EuroNatur Preis aus.“

Impressionen der Preisverleihung

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