EuroNatur-Preis 2015

Herausragendes Engagement für Europas Zugvögel

EuroNatur-Preisträger Jonathan Franzen
© Kerstin Sauer

Am 14. Oktober erhielt Jonathan Franzen den EuroNatur-Preis 2015 für sein vorbildliches Engagement zum Schutz der Zugvögel. Unter anderem hat der diesjährige Preisträger wesentlich dazu beigetragen, dass die albanische Regierung Anfang des Jahres 2014 ein zweijähriges Jagdmoratorium beschlossen hat.

Im März 2012 war Jonathan Franzen im Auftrag des Magazins National Geographic für eine umfangreiche Recherche zum Thema Vogeljagd unter anderem auf dem Balkan unterwegs. Nach Schätzungen von EuroNatur fallen in dem schmalen Küstenstreifen entlang der östlichen Adria jedes Jahr mehrere Millionen Zugvögel der Vogeljagd zum Opfer. Im Jahr 2013 waren die alarmierenden Ergebnisse dieser Reise in seinem Beitrag „Letztes Lied für Zugvögel“ im Magazin National Geographic zu lesen. Darin zeigte Jonathan Franzen eindrücklich, wie die Vogeljagd an der östlichen Adria aufwändige Schutzprogramme in den Brutgebieten der Zugvögel konsequent zunichtemacht.

„Jonathan Franzen trägt wesentlich dazu bei, die starke Bedrohung der europäischen Wildvögel durch legale Jagd, Wilderei und Lebensraumverlust ins Blickfeld der internationalen Öffentlichkeit zu rücken“, begründet EuroNatur-Präsidentin Christel Schroeder die Wahl des diesjährigen EuroNatur-Preisträgers.

EuroNatur-Preis 2015 Dankesrede: Jonathan Franzen

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EuroNatur-Preis 2015 Laudatio: Gabriel Schwaderer

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EuroNatur-Preis 2015 Ansprache: Christel Schroeder

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Gewinnen Sie einen Eindruck von der Bedrohung für die Zugvögel auf dem Adriatic Flyway:

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