Wieder neue Fotos vom Luchs

Nach den jüngsten Fotofallen-Erfolgen im albanischen Shebenik-Jablanica-Nationalpark gibt es jetzt auch erfreuliche Nachrichten aus der Region Puka im Norden Albaniens. Dort gelang es der EuroNatur-Partnerorganisation PPNEA in den letzten Wochen, zwei Balkanluchse mithilfe einer Kamerafalle abzulichten.

Auf der Pirsch: Balkanluchs im gebirgigen Norden Albaniens.

© BLRP / SCOPES, SNF

Die Auswertung der Fotofallenbilder liefert einen weiteren Beweis, dass die abgeschiedenen, dicht bewaldeten Gebirgslandschaften im Norden Albaniens neben dem Luchs auch weiteren bedrohten Arten einen wertvollen Lebensraum bieten. So sind hier mehr Bären in Kamerafallen getappt als bei den Feldstudien in anderen Teilen des Landes. 


„Die erneuten Luchs-Nachweise sind für uns ein großer Ansporn, die Maßnahmen zum Schutz der seltenen Tiere in Albanien weiter voranzutreiben“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Denn noch steht die Zukunft der scheuen Katzen auf Messers Schneide. Langjährige Untersuchungen zeigen, dass wahrscheinlich nur noch weniger als 50 Balkanluchse im östlichen Albanien und westlichen Mazedonien leben. Gemeinsam mit seinen Partnern setzt sich EuroNatur mit Hochdruck dafür ein, die Lebensräume der vom Aussterben bedrohten Tiere durch grenzübergreifende Schutzgebiete zu sichern und die Wilderei zu stoppen.



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