Annette Spangenberg - Leiterin Naturschutz

© Kerstin Sauer

Das Arbeitsfeld von Annette Spangenberg lässt sich leicht beschreiben: Herausforderungen identifizieren und meistern. Seit 2013 ist Annette Spangenberg die Sachgebietsleiterin Projekte und sitzt somit an der Schnittstelle zwischen den vielfältigen Projekten und der Organisation EuroNatur. Die Anliegen der Projektpartner und der Stiftung sind nicht immer deckungsgleich – Annette Spangenbergs Aufgabe ist es, die jeweiligen Bedürfnisse zusammenzubringen und das idealerweise im Konsens. Dabei steht sie vor allem den EuroNatur-Projektleitern mit Rat und Tat zur Seite, entwickelt gemeinsam mit ihnen Ideen und unterstützt und begleitet sie bei schwierigeren Aufgaben.

Dabei hilft ihr vor allem ihre Erfahrung aus rund zehn Jahren in der Projektleitung bei EuroNatur. BalkanluchsWolf und Mönchsrobbe waren die Schwerpunktthemen der Landespflegerin, die bereits seit 2002 bei der Stiftung arbeitet. Annette Spangenberg kennt die EuroNatur-Themen und die Balkanländer mitsamt ihren Besonderheiten. „Dass es bei EuroNatur keine Routinearbeiten gibt und ich mich inhaltlich immer weiter entwickeln kann, ist einer der Gründe, warum ich so gerne bei der Stiftung arbeite. Unsere Partner dabei zu begleiten, dem Naturschutz in ihren Heimatländern mehr Bedeutung zu verschaffen, macht mir jeden Tag Freude – trotz oder vielleicht auch wegen der vielen Herausforderungen auf dem Weg.“

Aktuelles

Enttäuschende Kompromisse nach Abstimmung im EU-Parlament

Nach der Abstimmung in Straßburg über die Erneuerbare-Energie-Richtlinie (RED) überwiegt die Enttäuschung. Die Abgeordneten haben es versäumt,…

Letzte Geier in Bulgarien ausgewildert

++ Zwei weibliche Mönchsgeier im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert ++ Erfolgreiches Projekt ist nach sieben Jahren ausgelaufen ++ Am 3.…

Umweltverbände legen Kernforderungen für ein Aktionsprogramm Oder vor

Oder-Katastrophe als Chance für eine ökologische Revitalisierung nutzen.

Oder-Katastrophe: Ursachen lückenlos aufklären und Sanierung der Oder sicherstellen

Das Fischsterben in der Oder ist menschengemacht, so viel steht fest. Entschiedene Schritte sind jetzt gefragt.

Dürre in der Saline Ulcinj

Trockenheit und unzureichendes Wassermanagement haben die Saline Ulcinj in Montenegro nahezu austrocknen lassen. Dennoch können Naturschützer der…

Vorläufiger Bericht der Neretva-Wissenschaftswoche

Die ersten Ergebnisse der Wissenschaftswoche an der Neretva liegen vor und wurden in einem Bericht zusammengefasst. Er liefert erste Eindrücke,…

Storchendorftreffen im serbischen Taraš

Endlich wieder persönlich zusammenkommen: Nach zwei Jahren Covid-Zwangspause haben sich Vertreter aus sieben Europäischen Storchendörfern in Taraš…

Hohes Risiko bei Investionen in Wasserkraft auf dem Balkan

Große Wasserkraft-Neubauprojekte in Südosteuropa (1) sind mit massiven Investitionsrisiken behaftet und haben niedrige Realisierungsraten. Das zeigt…

Auszeichnung für Waldschützer und Waldschützerinnen aus Deutschland und der Ukraine

++ EuroNatur-Preis 2022 geht an Antje Grothus, Fedir Hamor und die Organisation Free Svydovets ++ Europas letzte Urwälder stehen unter enormen Druck…

Einzigartige Flusslandschaft am Südrand Mitteleuropas

Mit dem neuen EuroNatur-WWF-Reiseführer „Mur, Drau und Donau – Leben durch Flussdynamik“ lernen Natururlauber den Südosten Mitteleuropas von seiner…

Saline Ulcinj als Staatseigentum eingetragen

Der Salzgarten im Süden Montenegros ist als Staatsland ins Kataster der Stadt Ulcinj eingetragen worden. Damit ist die Eigentumsfrage, um die es…

Die Erforschung der Unbekannten: Wissenschaftswoche am Oberlauf der Neretva

Rund 50 internationale Wissenschaftlerinnen und Flussschützer haben eine Woche lang die obere Neretva untersucht. Die Daten sollen dabei helfen,…

Aufmerksamkeit für RED4Nature-Kampagne

Mit gleich zwei öffentlichkeitswirksamen Aktionen haben Künstlerinnen und EuroNatur-Mitarbeiterinnen am 22. und 23. Juni in Brüssel für Aufmerksamkeit…

Albanische Regierung unterzeichnet Erklärung zur Errichtung eines Vjosa-Wildflussnationalparks

++ Albanien markiert wichtigen Schritt für den Schutz der Vjosa ++ Regierung signiert Absichtserklärung für Europas ersten Wildfluss-Nationalpark ++

EU-Wiederaufbauplan – eine Gefahr für die Natur

++ Die 672 Milliarden Euro schwere Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) wird zwar von der EU-Kommission als Hauptwerkzeug des „grünen Wiederaufbaus“…