Laura Meinecke - Projektleiterin

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© Kerstin Sauer

Forscher- und Entdeckerdrang gehen bei Laura Meinecke Hand in Hand mit dem großen Wunsch, Menschen und Natur in Einklang zu bringen. Bereits während ihres Masterstudiengangs Internationaler Naturschutz war sie neugierig, wie sich Artenschutz in anderen Regionen der Welt gestaltet. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit forschte Laura zu Mensch-Wildtier-Konflikten im Iran, war nach dem Studium für den NABU im Kaukasus und in Zentralasien unterwegs und arbeitete anschließend für die GIZ zum verbesserten Management von Schutzgebieten in Äthiopien.

Seit 2019 ist die weit gereiste Umweltwissenschaftlerin bei EuroNatur tätig. Gemeinsam mit Anne Katrin Heinrichs ist Laura für die Weiterentwicklung des Grünen Bandes Europa zuständig. Dieses ehrgeizige Naturschutzvorhaben verbindet nicht nur unterschiedliche Ökosysteme von Finnland bis Griechenland miteinander, sondern bringt auch Menschen mit ganz verschiedenen Mentalitäten und Ansätzen im Naturschutz zusammen. Für die gebürtige Berlinerin eine spannende Aufgabe.

Sie selbst sagt: „Das Grüne Band Europa zeigt, wie unbeeindruckt sich die Natur von Ländergrenzen gibt. Mich fasziniert, auf welch großer Fläche sich Tiere und Pflanzen im Schatten des Eisernen Vorhangs entfaltet haben. Ich möchte Teil haben daran, am Grünen Band die Zukunft für ein ökologisches und friedliches Europa mitzugestalten.“

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Braunbär

Ein Raubtier mit der Vorliebe für Süßes, beliebte Vorlage für Kuscheltiere und als blutrünstige Bestie verfemt und verfolgt: der Braunbär vereint viele Gegensätze.

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Scheu, geschickt, geschmeidig und einzelgängerisch ist der Luchs. Damit er in Europa überleben und sich wieder ungestört ausbreiten kann, bedarf es intensiver Schutzmaßnahmen.

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Als geschickter und ausdauernder Jäger bewundert, aber auch als blutrünstiger Isegrim verrufen und verfolgt: Das Verhältnis der Menschen zum Wolf ist sehr gespalten.

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Über 12.500 Kilometer erstreckt sich das Grüne Band als Korridor von Lebensräumen mit außergewöhnlicher Artenvielfalt entlang des einstigen Eisernen Vorhangs vom hohen Norden Europas bis zum Schwarzen Meer im Süden.

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Urwälder: Auch in Europa gibt es sie noch. Vor allem in den rumänischen Karpaten haben große Flächen ursprünglicher Waldgebiete überlebt – ein globales Naturerbe von unschätzbarem ökologischem Wert.

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EuroNatur-Preis

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