Amelie Huber - Projektleiterin

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© Kerstin Sauer

Frei fließende Flüsse haben es Amelie Huber angetan – spätestens seit ihrer ersten Forschungsreise 2011 in den indischen Himalaya. Dort, im Einzugsgebiet eines der längsten Flüsse der Erde, des Brahmaputras, befasste sich die Sozialwissenschaftlerin über mehrere Jahre mit den gesellschaftlichen Auswirkungen des globalen Wasserkraftbooms. Mit ihrer Promotion in Politischer Ökologie am Institut für Umweltwissenschaften und -technologien in Barcelona fokussierte sie sich auf die sozialen Konflikte, die entstehen, wenn die politischen Aspekte von Umweltproblemen ignoriert werden.

Bei den Balkan Rivers Days 2015 in Belgrad lernte die gebürtige Allgäuerin nicht nur die Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ kennen. Sie erfuhr auch erstmals, dass Europas letzte freifließende Flüsse auf dem Balkan ebenfalls massiv vom Wasserkraftausbau bedroht sind.

Heute streitet Amelie Huber als Projektleiterin bei EuroNatur selbst für den Schutz der letzten intakten Flusslandschaften Europas. Als Teil des Fließgewässer-Teams betreut sie seit 2020 die Anti-Wasserkraft-Plattform und unterstützt den internationalen Widerstand gegen den unkontrollierten Ausbau von Wasserkraftwerken im Mittelmeerraum. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Koordination der Initiative „Lawyers for Rivers“ – ein wachsendes, grenzübergreifendes Netzwerk aus Umweltanwältinnen und -anwälten, die Rechtsverstöße im Zusammenhang mit Wasserkraftprojekten aufdecken und gerichtlich dagegen vorgehen. „Die Verlinkung wissenschaftlicher Expertise mit dem handlungsorientierten, politischen Ansatz von Umweltaktivismus – das ist genau das, was mich an der Naturschutzarbeit von EuroNatur inspiriert“, sagt sie.

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